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Der Krampf mit den Adern

Wer kennt sie nicht: schwere, müde und geschwollene Beine?
 

Besonders in der wärmeren Jahreszeit klagen viele von uns über diese Beschwerden. Diese Probleme mit den Beinen sind häufig Folge von Venenerkrankungen.

Der Verlauf dieser Erkrankungen ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Stehen am Beginn vor allem müde und schwere Beine im Vordergrund, kann es mit der Zeit zu Schwellungen an den Knöcheln, Hautverfärbungen und Krampfadern kommen.

 

Wie entstehen Krampfadern?

Um die Entwicklung von Krampfadern zu verstehen, muss man sich kurz vor Augen führen, welche Aufgabe die Venen zu erfüllen haben. Das Blut fließt durch die Arterien ins Gewebe und gelangt durch die Venen wieder zurück. Da wir einen großen Teil unseres Lebens in aufrechter Position verbringen, muss das Blut in den Beinen entgegen der Schwerkraft hoch befördert werden. Venen sind dünnwandig und besitzen praktisch keinen eigenen Pumpmechanismus. Sie sind daher von der Druckwirkung durch die Beinmuskulatur abhängig. Um die Umkehr der Fließrichtung zu vermeiden, besitzen Venen so genannte Klappen. Dauernde Überbelastung durch langes Sitzen oder Stehen, Übergewicht, mangelnde Bewegung, aber auch erbliche Veranlagung führen zur Ausweitung der Venen. Die Klappen werden auseinandergezogen und schließen nicht mehr dicht ab. Das Blut fließt langsamer, die Venen dehnen sich weiter aus und bekommen Ausbuchtungen – eine Krampfader ist entstanden.

 
Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
  • Venen wollen Bewegung! Diese kann durch gezielte Gymnastik oder auch durch normale Bewegung erfolgen wie spazieren gehen, wandern, Stiegen steigen, laufen, Radfahren etc.
  • Beim Sitzen ist darauf zu achten, dass die Beine am Kniegelenk rechtwinkelig gebeugt und die Fußsohlen flach auf den Boden gestellt sind. Das Übereinanderschlagen der Beine schädigt die Venen.
  • In der wärmeren Jahreszeit ist das kühle, aber nicht zu kalte Duschen der Beine eine Wohltat.
  • Sonnenbäder und Saunagänge nur in Maßen genießen.
  • Beine so oft wie möglich hochlagern.compressana

 

In der Vorbeugung und Behandlung von Venenproblemen haben sich Stützstrümpfe sehr bewährt. Spätestens, wenn sich die Venen zu erweitern beginnen, sollen diese getragen werden. Vor allem bei Personen, die stehende Berufe ausüben, führen Stützstrümpfe zu einer spürbaren Linderung der Symptome. Auch bei langen Reisen und in der Schwangerschaft können so starke Blutstauungen im Bein verhindert und der Blutrückfluss gefördert werden. Wir führen eine große Auswahl von Stützstrümpfen, Stützstrumpfhosen und stützenden Kniestrümpfen in unserer Apotheke und beraten Sie diesbezüglich gerne!

 

Kombinationen mit "Venenmitteln" (Kapseln, Cremen, Gele) sind in jedem Stadium der Erkrankung sinnvoll. In leichten Fällen können Beschwerden ganz vergehen. Sollten sich bereits Krampfadern gebildet haben, werden Medikamente diese zwar nicht mehr verschwinden lassen, doch beeinflussen sie den Verlauf der Erkrankung günstig.

 

Last but not least: Venenerkrankungen sind keine Frage des Alters! Je früher Sie auf Ihre Venen achten, desto höher sind die Chancen gesund zu bleiben.

 


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Tel.:+43 (0) 2236 / 660 426-0
Fax: +43 (0) 2236 / 660 426-20

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    Licht macht glücklich

    Wenn die Sonne partout nicht scheinen will, kann man sich mit künstlichen Licht behelfen. Nur 15 Minuten täglich unter einer Therapielampe (es gibt günstige Modelle für den Privatgebrauch) wirken Wunder.

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